Beamtenanwärter

PKV zeigt Herz für Beamte in der Ausbildung

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KÖLN. Die privaten Krankenversicherer (PKV) schließen in der wichtigen Zielgruppe der Beamten eine Lücke. Beamtenanwärter („Beamte auf Widerruf“) erhalten bei einem Großteil der Anbieter seit 1. Januar 2019 einen leichterten Zugang zu einem Beihilfetarif. Bei diesen Versicherern gibt es jetzt einen Annahmezwang, Risikozuschläge sind bei Kunden mit Vorerkrankungen auf 30 Prozent begrenzt, Leistungsausschlüsse entfallen.

 Die Öffnungsaktion gilt für Interessenten, die sich binnen sechs Monaten nach ihrer Ernennung zum „Beamten auf Widerruf“ für den Wechsel in die PKV entscheiden.

An der Initiative beteiligen sich zurzeit 16 Anbieter, darunter die großen Beamtenversicherer Debeka, DBV und HUK-Coburg. Die 16 repräsentieren nach Schätzungen rund 90 Prozent des Marktes für Beamtentarife. Nicht alle PKV-Unternehmen sind in dem Segment aktiv.

Mit der Aufnahmegarantie für Beamtenanwärter kommt die Branche einem Wunsch von Beamten- und Behindertenverbänden nach. Gleichzeitig soll die Öffnungsaktion wohl auch politischen Druck von der PKV nehmen. Die Unternehmen wollen den Vorwurf der Rosinenpickerei entkräften, indem sie darauf verzichten, Kunden mit Vorerkrankungen abzulehnen oder mit heftigen Risikozuschlägen zu belegen. Bei Beamten ist das seit über zehn Jahren der Fall. (iss)

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