Ärzte Zeitung online, 15.03.2017

Think Camp

Gesundheitsberufe der Zukunft

BERLIN. Wie können neue Techniken das Gesundheitswesen voranbringen? Wie verändert die Digitalisierung die Gesundheitsberufe? Brauchen wir künftig eine IT-Schwester, einen Arzt-Assistenten – und wer benötigt welche Qualifikationen?

Mit den Gesundheitsberufen der Zukunft beschäftigt sich das nächste Think Camp der Stiftung Münch vom 19. bis 21. Mai in Berlin. Explizit zur Bewerbung aufgefordert sind junge Wissenschaftler, Studenten und Berufsanfänger mit einem Hintergrund in Medizin, Gesundheitsökonomie, Medizinischer Informatik, Pflegewissenschaft und Pflegeberufen oder Public Health. Es gibt 15 Plätze, die Bewerbungsfrist endet am 15. April.

Die Teilnehmer werden in Gruppen ein Konzept erarbeiten, das sie abschließend präsentieren. Als Experten stehen ihnen Professor Achim Jockwig (Geschäftsführender Direktor der Carl Remigius Medical School in Idstein), Professor Christian Lovis (Professor an den Universitätskliniken von Genf), Martin U. Müller (SPIEGEL-Journalist) und Professor Boris Augurzky, Geschäftsführer der Stiftung Münch, zur Seite. Die Stiftung trägt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die Anfahrt muss selbst übernommen werden.

Die Stiftung Münch wurde 2014 von Eugen Münch ins Leben gerufen. Stiftungsziel ist es, allen Menschen den Zugang zu nicht rationierter Medizin zu ermöglichen. Als Grundlage dient das von Eugen Münch entwickelte Konzept der Netzwerkmedizin.

Die Stiftung unterstützt Wissenschaft, Forschung und praxisnahe Arbeiten in der Gesundheitswirtschaft und fördert den nationalen und internationalen Austausch. (aze)

Weitere Informationen zum

Bewerbungsverfahren unter

http://tinyurl.com/zogcayu

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »
Serie: Wegweiser Weiterbildung