Ärzte Zeitung, 22.04.2008

Charité will Rettungsstellen neu organisieren

BERLIN (ami). Die Charité-Universitätsmedizin Berlin erprobt einen neuen organisatorischen Ablauf in ihren Rettungsstellen. Dazu will sie nach eigenen Angaben als erste Universitätsklinik in Deutschland das so genannte Manchester-Triage-System einführen.

Dabei werden Patienten in den Rettungsstellen anhand der Kriterien Lebensgefahr, Blutverlust, Schmerzen, Ansprechbarkeit, Fieber und Krankheitsdauer in fünf verschiedene Behandlungskategorien eingestuft.

Der zuständige Arzt soll damit in die Lage versetzt werden, besonders schwer erkrankte Patienten schneller zu behandeln. Zudem erwartet die Charité, dass das standardisierte Verfahren die Wartezeit im Notfall deutlich senkt. Es wird zunächst am Campus Benjamin Franklin eingeführt.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11425)
Organisationen
Charité Berlin (3012)
Krankheiten
Schmerzen (4421)
Personen
Benjamin Franklin (109)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »