Ärzte Zeitung, 22.04.2008

Charité will Rettungsstellen neu organisieren

BERLIN (ami). Die Charité-Universitätsmedizin Berlin erprobt einen neuen organisatorischen Ablauf in ihren Rettungsstellen. Dazu will sie nach eigenen Angaben als erste Universitätsklinik in Deutschland das so genannte Manchester-Triage-System einführen.

Dabei werden Patienten in den Rettungsstellen anhand der Kriterien Lebensgefahr, Blutverlust, Schmerzen, Ansprechbarkeit, Fieber und Krankheitsdauer in fünf verschiedene Behandlungskategorien eingestuft.

Der zuständige Arzt soll damit in die Lage versetzt werden, besonders schwer erkrankte Patienten schneller zu behandeln. Zudem erwartet die Charité, dass das standardisierte Verfahren die Wartezeit im Notfall deutlich senkt. Es wird zunächst am Campus Benjamin Franklin eingeführt.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11896)
Organisationen
Charité Berlin (3127)
Krankheiten
Schmerzen (4568)
Personen
Benjamin Franklin (112)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »