Ärzte Zeitung, 08.12.2008

Geldfluss zwischen Charité und Helios bleibt im Dunkeln

BERLIN (ami). Die Finanzflüsse im Rahmen der Kooperation zwischen der Berliner Uniklinik Charité und der privaten Helios-Klinik in Berlin-Buch lassen sich nicht endgültig aufklären.

Davon geht der aufsichtsführende Berliner Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner aus. Auch ein zweites geheimes Gutachten der Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers in seinem Auftrag konnte - wegen mangelnder Unterlagen, wie es hieß - weder bestätigen noch widerlegen, dass die Charité Helios mit öffentlichen Forschungsförderungsmitteln von bis zu 15 Millionen Euro quer subventioniert hat.

Die institutionelle Kooperation zwischen der Charité und Helios ist inzwischen beendet (wir berichteten). Die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus schließt Vertuschung durch den Senat nicht aus. Ein Untersuchungsausschuss ist jedoch bislang nicht beantragt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »