Ärzte Zeitung, 13.08.2009

Kein Geld für Fahrten zwischen Betriebsstätten

KÖLN (akr). Verlegt eine Klinik Patienten zwischen ihren Betriebsstätten, kann sie die Kosten dafür nicht mit der Krankenkasse abrechnen. Das entschied das Sozialgericht Dortmund (Az.: S8 KR 89/08).

Das St.-Marien-Hospital Hamm hatte von der AOK Westfalen-Lippe die Bezahlung von Verlegungsfahrten zwischen ihrer Psychiatrischen Klinik und einer ihrer anderen Kliniken verlangt: Es handele sich um verschiedene Krankenhäuser mit eigenständigen Versorgungsaufträgen. Der Versicherte sei aus der vorherigen Krankenhausbehandlung entlassen und in eine andere Klinik aufgenommen worden. Das Gericht akzeptierte diese Sichtweise nicht.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (11981)
Recht (12604)
Organisationen
AOK (7443)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »