Ärzte Zeitung, 13.08.2009

Kein Geld für Fahrten zwischen Betriebsstätten

KÖLN (akr). Verlegt eine Klinik Patienten zwischen ihren Betriebsstätten, kann sie die Kosten dafür nicht mit der Krankenkasse abrechnen. Das entschied das Sozialgericht Dortmund (Az.: S8 KR 89/08).

Das St.-Marien-Hospital Hamm hatte von der AOK Westfalen-Lippe die Bezahlung von Verlegungsfahrten zwischen ihrer Psychiatrischen Klinik und einer ihrer anderen Kliniken verlangt: Es handele sich um verschiedene Krankenhäuser mit eigenständigen Versorgungsaufträgen. Der Versicherte sei aus der vorherigen Krankenhausbehandlung entlassen und in eine andere Klinik aufgenommen worden. Das Gericht akzeptierte diese Sichtweise nicht.

Topics
Schlagworte
Klinik-Management (12167)
Recht (12765)
Organisationen
AOK (7541)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »