Ärzte Zeitung, 18.01.2010

Klinikum Kassel eröffnet neues Diagnostikgebäude

KASSEL (kaj). Nach rund zweijähriger Bauzeit hat das Klinikum Kassel heute sein neues zentrales Diagnostikgebäude inklusive Notaufnahme in Betrieb genommen. Beides ist Teil eines 116,5-Millionen-Euro Bauprojekts, das der nordhessische Maximalversorger Ende 2011 abschließen will. Dann soll auch das geplante Mutter-Kind-Zentrum fertig sein. Das Land Hessen beteiligt sich mit insgesamt 74 Millionen Euro.

Die Notaufnahme sei organisiert "wie man es aus Großbritannien oder den USA kennt", sagt Dr. Gerhard Sontheimer, Vorstandschef der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), der das Klinikum gehört. Der Neubau soll kürzeste Wege vom Rettungswagen bis zu modernster Diagnostik garantieren.

Die Bereitstellung seiner medizintechnischen Ausstattung, deren Service und Wartung hatte der kommunale Krankenhauskonzern bereits 2008 für 10 Jahre an General Electric übertragen. Die GNH zahle eine "Medizintechnik-Flatrate", so Sontheimer.

In einem zweiten Bauabschnitt soll später ein neues Empfangsgebäude inklusive Hubschrauberlandeplatz folgen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »