Ärzte Zeitung, 02.11.2010

Deutlich mehr Klinikpatienten in Bayern

MÜNCHEN (sto). In den 377 Krankenhäusern in Bayern wurden im Jahr 2009 rund 2,81 Millionen Patienten vollstationär behandelt. Das waren etwa 65 000 Patienten oder 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Landesamt mit.

In rund 42,3 Prozent aller vollstationären Behandlungsfälle waren die Patienten älter als 65 Jahre. Der mit Abstand häufigste Anlass für eine vollstationäre Behandlung waren Krankheiten des Kreislaufsystems mit 14,1 Prozent, gefolgt von Verletzungen, Vergiftungen und anderen Folgen äußerer Ursachen mit knapp 11,2 Prozent. Den dritten Rang nahmen mit 9,6 Prozent gut- und bösartige Neubildungen ein, wobei in rund 220 000 Fällen bösartige Neubildungen, also die verschiedenen Krebsarten, ursächlich waren.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

SmED hilft, künftig Notfälle richtig einzuschätzen

Die Notfallversorgung startet ins digitale Zeitalter: Am Montag hat die KBV ein softwarebasiertes Instrument zur Begutachtung von Notfallpatienten vorgestellt. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »