Klinik Report, 29.06.2011

DRG ohne negative Folgen

BERLIN (chb). Die Einführung der Fallpauschalen (DRG) hat die medizinische Versorgung in Deutschland nicht verschlechtert.

Zu diesem Ergebnis kommt das Berliner IGES-Institut (wir berichteten kurz). Die Berliner Wissenschaftler hatten im Auftrag der Spitzenverbände der Krankenhäuser und der Kostenträger die Einführung des DRG-Systems, wie gesetzlich vorgeschrieben, wissenschaftlich begleitet.

So weisen nach Angaben des IGES die Auswertung der Daten des Instituts für Qualität und Patientensicherheit (BQS) und die Mortalitätsraten im Anschluss an einen Klinikaufenthalt auf "durchweg positive Entwicklungen der Qualität im untersuchten Zeitraum hin".

Auch gebe es keine Anzeichen für Leistungsverlagerungen in andere Versorgungsbereiche, so das IGES. Die erhobenen poststationären Arzt-Patienten-Kontakte im vertragsärztlichen Bereich entsprächen dem allgemeinen Trend.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »