Ärzte Zeitung online, 23.02.2012

Ermittlungen gegen Klinikum Fulda eingestellt

FULDA (dpa). Nach dem Hygiene-Skandal am Klinikum Fulda hat die Staatsanwaltschaft auch das letzte Verfahren eingestellt.

Das Krankenhaus wurde verdächtigt, gegen das Medizinproduktegesetz verstoßen zu haben. Zudem wurde wegen versuchter Körperverletzung ermittelt.

Im Visier standen 19 Menschen. Es habe sich aber kein hinreichender Tatverdacht ergeben, berichtete die Behörde am Donnerstag in Fulda.

Das Verfahren wurde nun an das Regierungspräsidium Kassel übergeben, dass noch Bußgeld wegen Ordnungswidrigkeiten verhängen kann.

Nicht korrekt gereinigte OP-Instrumente waren Ende März und Anfang 2010 bei 13 Operationen zum Einsatz gekommen. Die Patienten seien dadurch nicht beeinträchtigt worden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »