Ärzte Zeitung online, 20.12.2013

Leitartikel

Förderung: Für junge Ärzte top, für 50-plus ein Flop

Finanziell ausgesorgt, aber keine Karriere mehr vor Augen? Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Klinikärzte, die älter als 50 Jahre alt sind, zu wenig gefördert werden - dabei bleiben sie noch viele Jahre im Beruf. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels müssen die Kliniken hier umdenken.

Von Sunna Gieseke

Förderung: Für junge Ärzte top, für 50-plus ein Flop

Daumen runter: Kliniken haben Ärzte ab 50 selten für die Förderung im Blick.

© Robert Kneschke / fotolia.com

Kliniken buhlen um qualifizierte Mitarbeiter: Schließlich werden schon bald, nämlich in gut 15 Jahren, rund 30.000 Ärzte und 420.000 Pflegekräfte fehlen. Daher wird inzwischen immer mehr aufgefahren, um die jungen, engagierten und hoch qualifizierten Ärzte und Pflegekräfte für die Arbeit in der Klinik zu gewinnen - und die Mitarbeiter dann auch dort zu halten.

Ein Beispiel: Unter anderem werden immer häufiger Kitas an Krankenhäusern gebaut, damit Ärzte Beruf und Familie besser unter einen Hut kriegen. Das ist auch gut so!

Für die Generation 50 Plus hingegen ist der Arbeitsort Klinik offenbar weniger anziehend. Zu dem Schluss kommt die Studie "Best Practices zur Gewinnung und Bindung hoch qualifizierter Mitarbeiter" der Münsteraner Managementberatungsfirma zeb.

Wo Kliniken zur Motivation ihrer älteren Mitarbeiter ansetzen können, lesen Sie in der App "Ärzte Zeitung digital".

Jetzt auch auf Android lesen ...Jetzt gleich lesen ...

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schadet Marihuana dem Herz?

Haschischraucher sterben häufiger an Hypertonie-bedingten Todesursachen als Tabakraucher: Darauf deuten Resultate einer Studie - die allerdings auf wackligen Daten steht. mehr »

Schuss vor den Bug auch der alternativmedizinischen Ärzte

Die Heilpraktiker wehren sich. Sie fühlen sich bei der vom "Münsteraner Kreis" angestoßenen Debatte um die Reform oder gar Abschaffung ihres Geschäftsfeldes außen vor. mehr »

So hitzig diskutieren unsere Online-User

Unseriöser Beruf oder medizinische Alternative: Experten fordern die Abschaffung des Heilpraktikerberufs - und treten damit eine eifrige Debatte los. mehr »