Ärzte Zeitung online, 05.03.2014

Hamburg

Neue Privatklinik am Start

HAMBURG. Eine neue Privatklinik in Hamburg setzt auf bekannte Namen und eine bekannte Adresse: Das Klinikum Stephansplatz hat in der Alten Oberpostdirektion ein Zentrum für Innere Medizin und Autoimmunerkrankungen eröffnet. Zielgruppe sind Privatversicherte und Selbstzahler.

"Ich habe bei internistischen Patienten immer den Bedarf gesehen, dass sie nicht in separaten Einheiten, sondern interdisziplinär behandelt werden. Das setzen wir hier um", sagte Dr. Keihan Ahmadi der "Ärzte Zeitung".

Der Rheumatologe und Gastroenterologe ist Gründer und Ärztlicher Direktor des Klinikums, das über ein Ambulatorium mit Facharztsprechstunden und eine Tagesklinik mit zwei Betten verfügt. Die Einrichtung setzt auf den Austausch von 15 Fachgebieten unter einem Dach.

Für jeden Patienten gibt es nur eine Akte. "Im engen Austausch mit den Kollegen ist die komplette Diagnostik mit einer individualisierten Therapie möglich", sagt Ahmadi.

150 Patienten pro Woche angestrebt

Der frühere Chefarzt aus dem AK Altona ist Hauptgesellschafter der Betreiber-GmbH, zu der noch zwei weitere Ärzte und eine Biologin zählen.

Sie sind optimistisch, dass ihr Konzept kombiniert mit Serviceorientierung und kurzen Wartezeiten für die Patienten schnell dazu führen wird, die angestrebten 150 Patienten pro Woche zu erreichen. In der Anfangsphase seit Eröffnung Mitte Januar wurden 50 Prozent dieser Zahl erreicht.

Ahmadi führt den Zulauf auf den Ruf der um ihn versammelten und in Hamburg bekannten Mediziner zurück. Bislang sind 20 Köpfe in der Klinik beschäftigt, Ahmadi will diese Zahl bis Mitte des Jahres auf 35 aufstocken. Auch weitere Ärzte sollen hinzukommen.

Als Berater fungiert der frühere Direktor des Universitären Herzzentrums Hamburg, Professor Thomas Meinertz.

Weitere bekannte Namen in Ahmadis "Kompetenzteam" sind Orthopäde Professor Volker Wening, Lungenarzt Professor Helgo Magnussen, Endokrinologe Professor Frank-Ulrich Beil und Gynäkologe Professor Fritz Jänicke. Die Klinik übernimmt die Räume im obersten Stockwerk der noblen Oberpostdirektion, in der sich weitere Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen - darunter das Dermatologikum - angesiedelt haben. (di)

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