Ärzte Zeitung, 03.04.2014
 

Klinik

Vivantes und Charité bauen Kooperation aus

BERLIN. Die Uniklinik Charité und der kommunale Krankenhauskonzern Vivantes werden ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Ab 2015 wollen die beiden Berliner Klinikriesen auch im Kerngeschäft der Patientenversorgung gemeinsame Sache machen. Dazu soll ab Mai auf dem Gelände des Vivantes Klinikums im Friedrichshain eine gemeinsame Strahlenmedizin aufgebaut werden.

 Vivantes-Geschäftsführerin Dr. Andrea Grebe sagte, es sei ein "erheblicher Schritt, dass hier auch Patienten gemeinsam versorgt werden". Die Gremienbeschlüsse für die Errichtung einer gemeinsamen GmbH sind nach ihren Angaben bereits gefasst. Das Volumen für die neue Einrichtung bezifferte Grebe auf rund zehn Millionen Euro, die Bauzeit auf rund ein Jahr.

Charité und Vivantes, die zusammen rund zwei Drittel der Patienten in Berlin versorgen, sind vom Berliner Senat zur Zusammenarbeit aufgefordert. Die Politik verspricht sich davon Einsparpotenzial. Bislang kooperieren die beiden beim Labor.

Das gemeinsam gegründete Labor Berlin übertraf im ersten Geschäftsjahr die wirtschaftlichen Erwartungen. Weitere Gespräche führen Charité und Vivantes über eine Zusammenarbeit auf den Gebieten Speise- und Sterilgut-Versorgung sowie Energiemanagement. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »