Ärzte Zeitung, 10.08.2016
 

Tippfehler

Klinikum erklärt Patientin auf Papier für tot

HALLE/WESTFALEN. Per Tippfehler hat das Klinikum Halle in Westfalen eine Patientin fälschlicherweise für tot erklärt.

In einem Schreiben an die Krankenkasse hatte das Sekretariat der Klinik versehentlich die Abrechnungsnummer für plötzlichen Herztod statt der korrekten Diagnose angegeben, wie ein Sprecher des Klinikums am Dienstag Berichte im "Haller Kreisblatt" und der "Neuen Westfälischen"bestätigte.

Die nächsten Angehörigen der Seniorin hatten daraufhin einen Brief erhalten, in dem die Krankenkasse sie nach derem angeblichen Tod informierte, dass die Versicherung nun erloschen sei.

Der bedauerliche Fehler sei in großer Hektik geschehen, erklärte der Kliniksprecher. "Wir werden uns in aller Form bei der Patientin entschuldigen." (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »