Ärzte Zeitung, 19.10.2016
 

Klinik Hennigsdorf

Abteilung für Psychosomatik ist eigenständig

HENNIGSDORF. Die Psychosomatik der Klinik Hennigsdorf ist seit Kurzem eine eigenständige Fachabteilung mit Privatdozentin Dr. Martina Rauchfuß als Chefärztin. Sie arbeitet mit einem Team von 25 Mitarbeiterinnen zusammen, das nicht nur stationär an der Klinik Hennigsdorf, sondern darüber hinaus an den anderen Standorten des Klinikverbundes teilweise konsiliarisch tätig ist.

Die Oberhavel Kliniken GmbH hat seit Beginn dieses Jahres mit dem Krankenhausplan für Brandenburg einen Versorgungsauftrag dafür erhalten. "Durch den Aufbau von stationären, teilstationären und ambulanten Behandlungsangeboten, die den Patienten zeit- und wohnortnah zur Verfügung stehen, können für psychosomatische Patienten lange ‚Irrwege‘ und damit verbundene Belastungen vermieden werden", so Rauchfuß bei der Eröffnung.

Die psychosomatische Fachabteilung in Hennigsdorf versorgt pro Jahr rund 230 Patienten mit verschiedenen psychosomatischen Erkrankungen einschließlich Traumafolgestörungen und etwa 50 Patienten mit chronischer Schmerzstörung stationär. Etwa zwei Drittel der Patienten sind zur Diagnostik stationär aufgenommen, ungefähr ein Drittel wird therapeutisch begleitet. Für die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachgebiete, in der auch die psychosozialen und seelischen Dimensionen einer Erkrankung diagnostiziert und behandelt werden, sei die Etablierung einer eigenständigen Fachabteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit fachspezifischem Konsil- und Liaisondienst eine entscheidende Voraussetzung, so die Chefärztin. (ami)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »

Vorsorge für den Brexit – Ansturm auf das Aufenthalts-Zertifikat

Viele Gesundheitsfachkräfte aus EU-Ländern haben Großbritannien schon verlassen. Diejenigen, die bleiben wollen, versuchen nun, das "Settled-Status"-Zertifikat zu erlangen. mehr »