Ärzte Zeitung, 18.02.2013
 

Hüftgelenke

Graalmann erntet Widerspruch

BERLIN. Auf scharfen Widerspruch des Bundesverbandes Medizintechnologie ist eine abwertende Bemerklung von Jürgen Graalmann, Chef des AOK-Bundesverbandes, im Interview der "Welt" gestoßen, wonach Mediznprodukte "heute in Europa noch zugelassen wird wie Spielzeug.

Theoretisch können Sie auch bei Toys R Us eine neue Hüfte kaufen", hatte Graalmann gesagt. Die heftige Replik von BV-Med-Chef Joachim Schmitt: Der AOK-Chef solle seine unrichtige Aussage zurückziehen.

Die CE-Kennzeichnung eines Medizinprodukts erfordere ein Verfahren zum Risikomanagement, eine klinische Bewertung und eine Risiko-Nutzen-Analyse. Neben der technischen Sicherheit müssten die Hersteller auch die klinische Leistungsfähigkeit zum Beispiel mit klinischen Studien belegen. (HL)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Das "Gewebefenster" ist wichtig!

Warum nach sechs Stunden keine Thrombektomie mehr veranlassen, wenn es noch gute Chancen auf funktionelle Verbesserungen gibt? Das fragen sich wohl viele Neuroradiologen. mehr »

Werden CAR-T-Zellen Standard?

Die FDA-Zulassung der ersten Therapie mit CAR-T-Zellen hat in diesem Jahr für Aufsehen gesorgt. Experten beim ASH-Kongress sind überzeugt, dass die Therapie bei immer mehr Patienten Anwendung finden wird. mehr »