Ärzte Zeitung, 20.04.2016

Ärzte und Apotheker

Schulterschluss angemahnt

MÜNSTER. Angesichts der neuen digitalen Möglichkeiten und der Veränderungen im Verhalten der Patienten tun Ärzte und Apotheker gut daran, verstärkt den Schulterschluss zu suchen.

Nur durch die Bündelung der Kompetenzen bei der Betreuung und Beratung der Patienten werden sie dem Druck durch den sogenannten Zweiten Gesundheitsmarkt und die stärkere Konsumentenhaltung der Patienten etwas entgegensetzen können.

Das hat der Kommunikationswissenschaftler Professor Achim Baum auf den 4. Münsteraner Gesundheitsgesprächen der Apothekerkammer Westfalen-Lippe am Dienstag in Münster betont.

"Die Arzneimitteltherapie-Sicherheit ist dabei nur der Lackmus-Test", sagte Baum. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »