Ärzte Zeitung, 06.02.2015

CompuGroup

Konzerngewinn steigt 2014 erneut

KOBLENZ. Die CompuGroup Medical AG (CGM) hat am Donnerstag den vorläufigen Finanzbericht für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2014 vorgelegt. Danach erwirtschaftete der Anbieter für E-HealthLösungen im vierten Quartal einen Umsatz von 141 Millionen Euro.

Der Konzerngewinn (EBITDA) legte auf 29,4 Millionen Euro zu (Vorjahresquartal: 28,3 Mio. Euro). Der Konzernumsatz im Gesamtjahr betrug 515 Millionen Euro, der Konzerngewinn (EBITDA) 98 Millionen Euro.

Der Bereich Ambulatory Information Systems (AIS) - zu dem auch die Arztsysteme gehören - habe dabei im vierten Quartal ein organisches Umsatzwachstum von neun Prozent zum Vorjahr verzeichnet, heißt es.

Ein wesentlicher Teil des Wachstums resultiere aus dem Projekt zur Telematik-Infrastruktur und elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland.

Zum Jahresende 2014 habe CGM die wichtigsten Ziele für die Erprobung des Vernetzungsprojekts erreicht. Darüber hinaus hätten bereits alle Verträge mit insgesamt 500 benötigten Arztpraxen in der Testregion Nordwest abgeschlossen werden können.

Für das Geschäftsjahr 2015 erwartet CGM eine Fortsetzung des Wachstumskurses sowie eine Verbesserung der Ertragskraft. Der Gesamtjahresumsatz wird für 2015 auf 545 bis 555 Millionen Euro geschätzt. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

In Deutschland gibt es"weder Hölle noch Paradies"

Die Lebensumstände in Deutschland sind weitgehend gleichwertig - gemessen an 53 Indikatoren, die etwa Gesundheit, Arbeit und Freizeit berücksichtigen, so der "Deutschland-Report". mehr »

Wenn Welten aufeinandertreffen

Die urologische Versorgung in Ghana findet nur sehr eingeschränkt statt. Der Verein "Die Ärzte für Afrika" unterstützt sechs Kliniken vor Ort – eine Herzensangelegenheit. mehr »

Schlaganfall im Schlaf – Wann ist Thrombolyse möglich?

Liegt der Symptombeginn bei Schlagfall einige Stunden zurück, kommt eine Thrombolyse eigentlich nicht infrage. Forschern ist es nun gelungen, Patienten für die Therapie auszuwählen, auch ohne den Zeitpunkt des Insults zu kennen. mehr »