Mainz. Bundesgesundheitsminister Professor Karl Lauterbach hat den Ärztinnen und Ärzten erneut Reformen bei der Vergütung zugesagt. Es werde „ein freiheitlicheres, liberaleres, großzügigeres Vergütungssystem“ geben, sagte der SPD-Politiker am Dienstagvormittag bei der Eröffnung der 128. Deutschen Ärztetags in Mainz.
Er warb auch für die Pläne zur Einführung einer Jahrespauschale. „Die Freiheit des Arztes, wie oft er einen Patienten sehen muss“, dürfe „nicht diktiert werden von der Abrechnung“, sagte Lauterbach in Mainz.
Zudem versprach er Verbesserungen bei der Digitalisierung und insbesondere bei Praxisverwaltungssystemen (PVS). „Ich rede selbst mit PVS-Herstellern“, sagte der Minister. „Die waren seit 16 Jahren das erste Mal im Ministerium“. (nös)
Flüstern, grübeln, abstimmen und teuflische Aussichten: Eindrücke vom Ärztetag 2024 in Mainz.
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Konzentrierte Vorstandsarbeit: Der Sitzungspräsident Dr. Klaus Reinhardt muss alle Anträge, Geschäftsordnungsanträge und Anträge auf Nichtbefassung und zur Geschäftsordnung im Blick behalten. Das kann manchmal ziemlich anstrengend sein.
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Expert:innen aus unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens diskutieren – offen, kritisch und lösungsorientiert – über die Herausforderungen und Chancen unseres Gesundheitssystems. Dafür steht das J&J Open House – seit inzwischen 7 Jahren.
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Vieles muss anders werden, weil das deutsche Gesundheitswesen nicht bleiben kann, wie es ist. Doch Reformen werden oft zerredet oder benötigen Jahre in der Umsetzung. Repräsentant:innen aus unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens suchten im Rahmen des Dialogformates J&J Open House auf dem Hauptstadtkongress nach Auswegen.
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