Ärzte Zeitung, 16.07.2009

TIPP DES TAGES

Patienteninfo per E-Mail

Problemlos können Ärzte ihre Patienten per Post über Laborergebnisse oder Vorsorgetermine informieren. Wer jedoch per E-Mail, Fax oder Telefon in Kontakt mit seinen Patienten treten will, benötigt dazu ihr schriftlich hinterlegtes Einverständnis. Das sieht das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vor.

Am besten lassen sich Praxischefs schon beim ersten Kontakt schriftlich bestätigen, dass der Patient per E-Mail, Fax oder Telefon auf Vorsorgetermine, Aktionen oder Veranstaltungen hingewiesen werden darf. So sind sie auf der sicheren Seite.

[18.07.2009, 19:14:01]
Uwe Schneider 
Laborwerte per Postkarte?
Wer Infos mit patientenbezogenen Daten (dazu können auch schon bloße Termine gehören, erst recht ist dies aber z.B. bei Laborergebnissen der Fall) per E-Mail verschickt, muss die Patienten darauf hinweisen, dass dies unverschlüsselt erfolgt (wenn es denn unverschlüsselt erfolgt, was aber die Regel ist)! In diesem Fall kann jeder Administrator eines zwischengeschalteten Mail-Servers ohne Probleme mitlesen (was er zwar genausowenig darf wie der Postbote, der Postkarten austrägt, aber wer kann das schon kontrollieren ...). Eine unverschlüsselte E-Mail hat in etwas das Vertraulichkeitsniveau einer Postkarte. Das sollte man sich immer vor Augen halten. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »