Ärzte Zeitung, 10.06.2010

Privatpatienten begünstigen Niederlassung

HAMBURG (maw). Eine hohe Dichte an kaufkräftigen Privat- und Selbstzahlern wirkt auf Ärzte anscheinend anziehend. Darauf deutet der aktuelle medizinische Kaufkraftindex hin, der von der Gesellschaft für Gesundheitsmarktanalyse (GGMA) im Auftrag des Unternehmens ArztData erstellt wurde.

Wie ArztData-Geschäftsführer Bodo Kröger der "Ärzte Zeitung" erläuterte, zeige die Analyse des medizinischen Kaufkraftindizes auf, dass sich Ärzte "bei Neuniederlassungen und Praxisverlegungen vornehmlich in Gebieten mit hoher wirtschaftlicher Kaufkraft niederlassen". Besonders die Psychologischen Psychotherapeuten siedeln sich in kaufkräftigen Gegenden an, so Kröger. Die meisten Praxisverlegungen in Gegenden mit kaufkräftigen Patienten erfolgte laut Analyse bei den Fachärzten für plastische und ästhetische Chirurgie.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »