Ärzte Zeitung, 11.05.2011

Labormediziner fordern mehr innovative Tests

BERLIN (ava). Auf Defizite in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung haben Labormediziner aufmerksam gemacht. Die enormen Fortschritte der Labordiagnostik der letzten Jahre würden häufig weder medizinisch noch wirtschaftlich optimal genutzt.

Das geht aus einer Stellungnahme der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin und dem Verband der Diagnostica-Industrie hervor.

Laut Professor Harald Renz, Leiter des Instituts für Laboratoriumsmedizin an der Uniklinik Marburg herrscht eine dramatische, nicht mehr hinnehmbare Mangelversorgung bei bestimmten Patientengruppen.

Als Beispiel nennt er die Allergie- und Rheumadiagnostik. Viele Tests, die längst Eingang in internationale und nationale Leitlinien gefunden hätten, würden nur unzureichend genutzt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »