Ärzte Zeitung, 23.03.2012

Arzt und Apotheker hängen das Internet ab

AALEN (reh). Infos zu Arzneimitteln holt die Mehrheit der Patienten nach wie vor bei ihrem Arzt oder Apotheker ein. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Aalen.

Die HTW Aalen fragte 593 Erwachsene, über welche Quelle sie sich über Arzneien informieren. 57 Prozent nannten als Infoquelle den Arzt und Apotheker. Nur jeder Fünfte gab das Internet als Infoquelle an.

Das überraschte die Studiengruppe um Dr. Bodo Antonic vor allem deshalb, weil ebenfalls 57 Prozent der Befragten 40 Jahre und jünger seien. Lediglich elf Prozent der Befragten seien über 60 Jahre alt, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule.

Die Studiengruppe hatte bei den jüngeren Befragten eine höhere Internetaffinität erwartet. Daraus kann laut Antonic abgeleitet werden, dass Ärzte und Apotheker das mit Abstand höchste Vertrauen auch jüngerer Patienten genießen.

Der Beipackzettel wird übrigens von 13 Prozent als Informationsquelle genannt.

Topics
Schlagworte
Praxisführung (14951)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Elektrostimulation macht Gelähmten Beine

Querschnittgelähmte können mit Krücken wieder gehen – dank einer individuell angepassten epiduralen Stimulation. Allerdings ist die Therapie nicht für jeden geeignet. mehr »

Orthopäde schwört auf Praxismarketing

Einfach nur Basisorthopädie anzubieten, ist nicht Dr. Jörg Thiemes Ding. Um auf seine Spezialitäten aufmerksam zu machen, setzt er auf ein umfassendes Praxismarketing. mehr »