Ärzte Zeitung, 21.05.2012

Landessozialgericht kippt hessische Wachstumsgrenze 2009

DARMSTADT (mwo). Der Hessischen Honorarverteilung 2009 fehlte eine brauchbare Wachstumsregelung für unterdurchschnittlich abrechnende Praxen.

Laut Urteil des Bundessozialgerichts müssten diese mindestens auf ihren Fachgruppendurchschnitt wachsen können, so das Hessische Landessozialgericht (LSG) in Darmstadt.

Diese Möglichkeit sei laut Vertrag "faktisch" nicht gegeben. Das LSG forderte eine Ergänzungsregelung und verwarf das Regelleistungsvolumen, das die KV Hessen einer Gemeinschaftspraxis zugewiesen hatte.

Az.: L 4 KA 6/11

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

Kein Frühstück = höheres Diabetes-Risiko

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko für Diabetes. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Gutachter schlagen neuen Pflege-TÜV vor

Weg mit den umstrittenen Pflegenoten, ist das Ziel eines neuen Pflege-TÜVs. Im Mittelpunkt soll nicht mehr die Dokumentation stehen, sondern die Ergebnisqualität stehen. mehr »