Ärzte Zeitung, 11.07.2012

Ermittlungen gegen Transplantations-Arzt

GÖTTINGEN (pid). Ein ehemaliger Transplantationschirurg des Göttinger Uniklinikums (UMG) steht unter dem Verdacht, gegen Geldzahlung einen ausländischen Patienten bevorzugt behandelt und diesem so zu einer neuen Leber verholfen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und Bestechung.

Anlass für die Ermittlungen sei ein anonymer Hinweis an die Deutsche Stiftung Organtransplantation gewesen, sagte eine Sprecherin der Strafverfolgungsbehörde.

Der 45-jährige Mediziner war seit Herbst 2008 am UMG als Leiter der Transplantationschirurgie tätig.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »

Musiktherapie tut Krebskranken gut – zumindest kurzfristig

Ein Bericht für das IQWiG bescheinigt der Musiktherapie kurzfristigen Nutzen im Vergleich zur Routineversorgung bei Angst, Depression und Stress. Zur Bewertung von Langfrist-Effekten fehlen aber Daten. mehr »