Ärzte Zeitung, 05.02.2013
 

Samenraub-Prozess

Kein Schadenersatz!

KÖLN. Ärzte müssen einem Mann keinen Schadenersatz zahlen, weil die künstliche Befruchtung seiner Ex-Partnerin angeblich ohne seine Zustimmung erfolgte. So entschied das OLG Hamm im sogenannten "Samenraub-Prozess".

Die Richter glaubten dem Mann nicht, dass die Unterschrift, mit der er der künstlichen Befruchtung zugestimmt hatte, gefälscht war. Der unfreiwillige Vater von Zwillingen hatte außerdem beklagt, dass seine Spermaprobe nach der ursprünglich vereinbarten Zeit verwendet wurde. (iss)

Az. I-22 U 108-12

Topics
Schlagworte
Recht (12275)
Panorama (31098)
Krankheiten
Infertilität (431)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »