Ärzte Zeitung, 07.02.2013

Fristlose Kündigung

Trickserei bei der Arbeitszeit verboten

STUTTGART. Verstößt ein Mitarbeiter vorsätzlich gegen seine Pflicht, seine geleistete Arbeitszeit korrekt zu dokumentieren, kann ihm außerordentlich gekündigt werden.

Das ergebe sich aus einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts (LAG) Rheinland-Pfalz, sagt der Bremer Fachanwalt für Arbeitsrecht Klaus-Dieter Franzen vom VDAA Verband deutscher Arbeitsrechts-Anwälte.

Die Regelung gelte etwa dann, wenn der Beschäftigte die Stempeluhr bewusst falsch bediene oder seinen Stundenzettel wissentlich falsch ausfülle. Nach Ansicht des LAG muss der Arbeitgeber auf eine korrekte Dokumentation der Arbeitszeit vertrauen können. (reh)

Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz, Az.: 10 Sa 270/12

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »