Ärzte Zeitung, 23.04.2013

Arbeitszeugnis

Frist kann ablaufen

FRANKFURT/MAIN. Nach über zwei Jahren müssen Ärzte ein Arbeitszeugnis nicht mehr nachbessern.

Ein möglicher Korrekturanspruch des Arbeitnehmers ist nach so langer Zeit jedenfalls "verwirkt", heißt es in einem jetzt schriftlich veröffentlichten Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts (LAG) in Frankfurt am Main.

Im Streitfall hatte ein Arbeitnehmer sein Zeugnis erst zwei Jahre und acht Monate nach seinem Ausscheiden aus der Firma gerügt - reichlich spät, so das LAG. Die Firma habe davon ausgehen dürfen, dass er mit dem Zeugnis einverstanden war.

Ob die Änderungswünsche ursprünglich berechtigt gewesen wären, sei daher egal (Az.: 18 Sa 602/12).

Eine genaue Zeitgrenze für die Rüge eines Arbeitszeugnisses setzte das LAG nicht fest. (mwo)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »