Ärzte Zeitung, 05.03.2015

Korruption

Kooperationen nicht unter Generalverdacht stellen

STUTTGART. Nachbesserungsbedarf beim Anti-Korruptionsgesetz haben nun auch die Ärzte aus Baden-Württemberg angemahnt.

Die Mitglieder der Vertreterversammlung (VV) der KVBW begrüßten auf ihrer Sitzung Ende Februar zwar grundsätzlich zielführende Maßnahmen, die dazu beitragen, korruptem Verhalten im Gesundheitswesen entgegenzuwirken.

Der derzeitige Gesetzentwurf stelle jedoch jegliche Kooperation per se unter Generalverdacht.

Es müsse in dem Entwurf eine "rechtssichere und belastbare Abgrenzung" von im Berufsrecht und im SGB V angelegten "erwünschten Kooperationen" von unerwünschter Zusammenarbeit im Sinne korrupter Verhaltensweisen stattfinden.

Hier gelte es, das Gesetz zu präzisieren, so die Forderung der VV. (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »