Ärzte Zeitung online, 27.04.2017

Prozess gegen Frauenarzt

Anwalt: Ausreise war kein Fluchtversuch

LANDSHUT. Am Mittwoch hat vor dem Landgericht Landshut das neu aufgerollte Verfahren gegen einen Erdinger Frauenarzt begonnen. Er steht in Verdacht, 2013 seine Frau getötet zu haben. In einem ersten Verfahren war er 2015 freigesprochen worden. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil aber aufgehoben und den Fall erneut an das Landgericht verwiesen. Dort wird er nun von einer anderen Kammer verhandelt. Im Februar war der Arzt deswegen aus Chile in deutsche Untersuchungshaft gebracht worden. Die Verteidigung betonte laut dpa bei der Verhandlung am Mittwoch, seine Ausreise nach Chile bedeute "keinen weiteren Hinweis auf eine Täterschaft". Sie sei keine Flucht gewesen, sondern der Versuch, ein neues Leben aufzubauen.(cmb/dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »