Ärzte Zeitung online, 09.02.2018

Versdandspotheken

Versandverbot? Zur Rose kündigt Gegenwehr an

FRAUENFELD. Der börsennotierte Schweizer Ärztegrossist und Apothekenbetreiber Zur Rose AG will ein Verbot des Versandhandels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in Deutschland nicht widerstandslos hinnehmen. Union und SPD kündigen im Entwurf des Koalitionsvertrages ein entsprechendes Vorhaben an.

Die Konzernmutter der niederländischen Versandapotheke DocMorris reagierte postwendend. Man werde "sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene alle notwendigen juristischen und operativen Schritte" dagegen unternehmen.

An verfassungs- und europarechtlichen Bedenken waren bereits frühere Gesetzesinitiativen, den Rx-Versand wieder zu unterbinden, gescheitert. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Von der Party in die Notaufnahme

Nach reichlichem Genuss von Energy-Drinks entwickelt ein junger Patient einen Infarkt. Die Diagnostik zeigt einen überraschenden Befund - und wirft zusätzlich Fragen auf. mehr »

Webbasierter Arzneiplan bindet Pflege ein

Der schnelle Austausch zwischen Ärzten, Pflegern und Apotheken kann die Qualität der Arzneitherapie um 25 Prozent verbessern. Das zeigt das Projekt InTherAKT aus Münster. mehr »

Kleine Blutungen sind kein Grund, die Antikoagulation abzusetzen

Unter oraler Antikoagulation haben Patienten häufig Nasenbluten und andere kleinere Blutungen. Bedenklich sind solche lästigen Zwischenfälle aber nicht, bestätigt eine Registerstudie. mehr »