Ärzte Zeitung, 20.09.2010

PLATOW Empfehlungen

Drillisch-Aktionäre können von Freenet profitieren

Wenn - wie in den vergangenen Tagen - die Freenet-Aktie steigt,, lässt das auch immer die Anteilseigner von Drillisch aufhorchen. Schließlich hält der Mobilfunkprovider rund 15,8 Millionen Freenet-Papiere, und Vorstandschef Paschalis Choulidis kündigte wiederholt an, dass diese Gewinne über die Dividende an die eigenen Aktionäre weiterfließen sollen. Drillisch hatte für das vergangene Geschäftsjahr 0,30 Euro ausgeschüttet, und für das laufende Jahr rechnen Analysten sogar mit ein paar Cent mehr. Insgesamt könnten für 2010 somit bis zu 0,40 Euro je Aktie an Dividende fließen, was derzeit eine Rendite von knapp 8 Prozent ergibt.

Der Freenet-Anteil spricht also für Drillisch. Doch auch operativ können die Hessen zufrieden sein. Für das laufende Geschäftsjahr ist weiterhin ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 46 Mio. Euro geplant. Dabei setzt Drillisch weiter auf Discount- und Mobile Internet-Kunden und könnte in den nächsten Jahren von der Erschließung der ländlichen Gebiete profitieren.

Aktuell ist die Drillisch-Aktie ein interessantes Investment. Anleger sollten bis 5,40 Euro einsteigen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Depressionsrisiken. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »