Ärzte Zeitung, 17.11.2011

Sony macht in Aids-Aufklärung

GENF/TOKIO/DARESSALAM (maw). Der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria und der japanische Elektronikkonzern Sony arbeiten bei der Bekämpfung der drei Infektionskrankheiten in Tansania zusammen.

Wie das Unternehmen berichtet, hat es das Projekt "Public Viewing in Tanzania" gestartet. Konkret geht es um sechs öffentliche Unterhaltungsforen in den Städten Daressalam, Tanga, Moshi und Arusha, auf denen vor allem die junge Bevölkerung Tansanias für die gefährlichen Krankheiten sensibilisiert werden sollen.

Konkret hat Sony das technische Equipment sowie Musik- und Filmcontent aus seinem umfangreichen Fundus kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Umsetzung vor Ort erfolgte nach Angaben des Fonds über dessen Partner African Medical and Research Foundation.

Rund 4700 Menschen habe die multimediale Aufklärungsshow erreicht. Rund 2500 Teilnehmer hätten sich auf HIV testen lassen. Sony will nach Aussagen von Geschäftsführer Shiro Kambe in Zukunft ähnliche Projekte in anderen Empfängerländern des Fonds unterstützen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »