Ärzte Zeitung, 05.10.2016

Strukturwandel?

Boehringer will Fertigung in Ingelheim neu ordnen

INGELHEIM. Boehringer Ingelheim wird in den kommenden Jahren in Ingelheim, seinem größten Fertigungsstandort für chemische Wirkstoffe, einen Strukturwandel vollziehen.

Technisch anspruchsvolle Produkte sollen dort auch weiterhin vom Band rollen, während einfachere Technologien, etwa die Tablettenfertigung, an kostengünstigere Konzernstandorte abgegeben werden, erklärte bei einem Pressegespräch am Dienstag Landesleiter Stefan Rinn.

Das Ausmaß des damit einhergehenden Beschäftigungsabbaus sei aber entgegen ersten Berichten lokaler Medien, in denen von rund 900 Stellen die Rede ist, derzeit nicht konkret zu beziffern. Es sei erklärtes Ziel, versicherte Rinn, die bevorstehenden Veränderungen "sozial verträglich zu gestalten". (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »