Ärzte Zeitung online, 14.07.2017

Bilanz

Kölner Uniklinik verbucht stabilen Jahresüberschuss

KÖLN. Die Kölner Universitätsklinik verzeichnete vergangenes Jahr eine Auslastung von durchschnittlich 90 Prozent und lag damit deutlich über dem bundesweiten Schnitt der Krankenhäuser (78 Prozent). Die Zahl der in dem Haus behandelten Patienten stieg um sechs Prozent auf 360.882, von denen 62.249 stationär versorgt wurden.

Nach Angaben der Kölner Uniklinik verbesserten sich die Umsätze des Klinikbetriebs um etwas mehr als vier Prozent auf 575 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern blieb mit 5,1 Millionen Euro stabil.

Das Haus erhält über das Medizinische Modernisierungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren 346 Millionen Euro für Sanierungsprojekte.

Der Vorstandsvorsitzende Professor Edgar Schömig begrüßte, dass die neue schwarz-gelbe Landesregierung den Universitätskliniken Mittel für weitere Investitionen in Aussicht gestellt hat. "Ein besonderes Augenmerk verdienen in dem Zusammenhang die stetig steigenden Anforderungen an unsere IT-Infrastruktur", sagte er.(iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oft auch knifflige AU-Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »