Ärzte Zeitung online, 15.03.2018

Unternehmen

Medios kündigt für 2018 starke Zahlen an

BERLIN. Der börsennotierte Pharmahändler und Apothekendienstleister Medios AG kündigt für das laufende Geschäftsjahr starkes Wachstum an: Der Gruppenumsatz soll um 26 Prozent auf rund 320 Millionen Euro zulegen. Der Gewinn vor Steuern und vor Kosten für ein Aktienoptionsprogramm soll um 37 Prozent auf 11,0 Millionen Euro steigen. Begründet wird die optimistische Erwartung mit neuen Produktangeboten und einem wachsenden Kundenkreis.

Medios betätigt sich als Großhändler für hochpreisige Spezialitäten etwa gegen Krebs, Autoimmunerkrankungen, Hepatitis oder HIV. Außerdem fertigt das Unternehmen GMP-konform Zubereitungen für Apotheken, etwa patientenindividuelle Infusionen oder parenterale Ernährungslösungen.

Dieses Jahr sei geplant, den Herstellbetrieb für nicht-zytostatische Zubereitungen zu vergrößern. Außerdem sollen wie es heißt "wesentliche Betriebsteile" der BerlinApotheke übernommen werden, die Medios-Chef Manfred Schneider gehört. Der Erwerb werde ohne Aufwendung von Barmitteln im Wege einer Sachkapitalerhöhung gegen Ausgabe neuer Aktien an Schneider erfolgen.

Medios ist seit 2016 börsennotiert. Die Aktie ist am regulierten Markt in Frankfurt sowie an der Börse Hamburg-Hannover gelistet. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 286 Millionen Euro. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »