Ärzte Zeitung online, 26.03.2019

Südwesten

Telemedizin in allen Haftanstalten geplant

STUTTGART. Die baden-württembergische Landesregierung rollt ein Modellprojekt zur Telemedizin in Gefängnissen landesweit aus. Justizminister Guido Wolf (CDU) kündigte an, das Angebot in bisher sechs Haftanstalten werde auf die landesweit 17 Einrichtungen ausgeweitet. Der Dienstleister gewährleistet im Bedarfsfall rund um die Uhr die Zuschaltung eines Allgemeinarztes oder eines Psychiaters binnen Minuten.

Abends und nachts sowie an Wochenenden sei die Versorgung bislang „nicht einfach“ gewesen, sagte Wolf beim Start des Modells im September 2018. Die „Ausführungen“ von Häftlingen zu Ärzten hätten viel Personal gebunden. Die Kosten der telemedizinischen Versorgung werden mit jährlich 1,2 Millionen Euro angegeben. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Laienreanimation wird wiederbelebt

„Prüfen, Rufen, Drücken“: Der Deutsche Rat für Wiederbelebung hat eine bundesweite Kampagne gestartet, um mehr Laienhelfer zu gewinnen. mehr »

Ärztliche Widersprüchlichkeit beim Thema Datensicherheit

Ob die Digitalisierung des Gesundheitswesens gelingt, hängt maßgeblich von den Fähigkeiten aller Akteure ab, die Datensicherheit zu gewährleisten. Doch daran hakt es, wie der Skandal um ungeschützte Radiologie-Daten beweist. mehr »

Cannabis-Tropfen bei Augenschmerz

Trockene Augen bringen häufig starke, chronische Schmerzen mit sich. Neue THC-Augentropfen sollen diese lindern. mehr »