Die unendliche Geschichte vom Bürokratieabbau

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BERLIN (eb). Sie bleibt ein gesundheitspolitischer Dauerbrenner: die ausufernde Bürokratie stößt insbesondere im Bereich der Pflege seit Jahren auf heftige Kritik.

Beklagt werden etwa überbordenden Dokumentationsanforderungen, die die Pflegenden extrem belasten.

Dies hat zur Folge, dass für die eigentliche Tätigkeit, die Pflege der Patienten und Bewohner, immer weniger Zeit bleibt. Eine Entwicklung, die aus Sicht von Experten auch die Pflegebedürftigen immens verunsichert.

Bemängelt werden zum Beispiel Doppeldokumentationen, uneinheitliche Vorgaben des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen oder der Heimaufsicht.

Die Pflegerinnen und Pfleger müssten sich auf einheitliche Vorgaben und Standards verlassen können - sonst gehe zu viel Zeit für die Vorbereitung auf die einzelnen Prüfungen verloren, heißt es.

Klar ist für Experten allerdings auch, dass Entbürokratisierung keinesfalls eine Abkehr von Dokumentation im Rahmen der Qualitätssicherung sein darf.

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