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Liebe Leserin, lieber Leser,

Veröffentlicht:

Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur

Die Erwartungen an den 116. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) sind groß. Und das ist gut so: Nur so hat es die DGIM in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft, die Ergebnisse der Vorjahre zu toppen und den Kongress zu einem Publikumsmagneten zu machen. Auch 2010 erwarten die Veranstalter über 8000 Gäste.

2010 liegt ein Schwerpunkt bei den bildgebenden Verfahren, die vom Kongresspräsidenten als Paradebeispiel für den medizinischen Fortschritt genannt werden. Solche Verfahren spielen in der gesamten Inneren Medizin eine immer wichtigere Rolle - das gilt für Ultraschall, alle radiologischen Verfahren, Kernspintechniken bis hin zur Endoskopie. Darüber hinaus wird sich der Kongress mit Infektionskrankheiten und Notfallmedizin beschäftigen. Auch hier gibt es eine klare Antwort auf Entwicklungen der vergangenen Jahre, in denen etwa alte Infektionskrankheiten durch Resistenzentwicklungen wieder zum aktuellen Behandlungsszenario gehören.

Doch was wäre ein Internistenkongress ohne die Gesundheitspolitik? Es gehört zur Tradition, dass der Kongress im Frühjahr auch politische Akzente setzt, die bei anderen Kongressen aufgegriffen werden. Im Mittelpunkt dabei stehen wird eine erste Bilanz liberaler Gesundheitspolitik. Minister Rösler ist von ärztlicher Seite mit Vorschusslorbeeren bedacht worden. Mit ihm ist der Wandel einer zuvor eher stark ideologisch geprägten Gesundheitspolitik eingeleitet worden. Seine Vorschläge für ein Arzneimittelspargesetz haben ihm nicht nur Lob eingebracht. Auch Ärzte werden kritisch hinterfragen, inwiefern ihr therapeutisches Handeln dadurch beeinflusst wird.

Die "Ärzte Zeitung" begleitet Sie als Medienpartner durch den Kongress. Sie halten die erste Kongressausgabe in ihren Händen. Drei weitere werden folgen - gespickt mit Berichten über die wichtigen Ereignisse des Kongresses.

Ich wünsche Ihnen einen erkenntnis- und ereignisreichen Kongress, Ihr

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