Sonderschau mit Fokus auf innovative Versorgung

Veröffentlicht:

Das Medica Media Forum in Halle 15 besetzt bei der Messe die Themen Medizin-IT und Telemedizin. Über 170 Referenten sind bis Samstag im Einsatz.

DÜSSELDORF (eb). Unabhängig, innovativ, fachübergreifend und nutzerorientiert - das sind die Attribute, die sich das Medica Media Forum, die Sonderschau zu den Themen E-Health, Telemedizin und medizinische Informationstechnik der Science Service GmbH auf der Medica selbst gibt.

Von Mittwoch bis Samstag sind in Halle 15 (A11) jeden Tag aktuelle Informationen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch zu diesen Themenbereichen angesagt.

Teilweise hochkarätig besetzte Podien versprechen tiefe Einblicke in die Perspektiven der Telematik und Telemedizin der kommenden Jahre, auch für Ärzte aus Klinik und Praxis.

Telemedizin bei der Bundeswehr

Am Mittwoch, 16. November, stehen nach der Eröffnungsveranstaltung zum Nutzen von Telematik und Telemedizin für die Praxis unter anderem eine Diskussion zu elektronischen Aktensystemen und zu Interdisziplinären Telemedizinzentren auf dem Programm.

Außerdem gibt es ein Forum zu Telemedizin bei der Bundeswehr, auf hoher See und in der Luftfahrt. Nicht zuletzt werden viele Einzelprojekte vorgestellt, etwa in der Veranstaltung zur präventiven Mikromedizin, etwa zum Langzeit-Vitalparameter-Monitoring mit Hilfe eines Ohrensensors, das von der RWTH in Aachen gesteuert wird.

Am Donnerstag geht es unter anderem um Fragen der personalisierten und der individualisierten Medizin und dazu, was die IT dazu beitragen kann. Der Einsatz von Apps und ihr Beitrag zu einer besseren Compliance steht ebenfalls auf dem Programm.

Wie neue Versorgungsformen, etwa Selektivverträge mit Praxisnetzen, IT-gestützt organisiert werden können, ist auch Thema einer eigenen Veranstaltung.

Am Freitag ist dann der Stand bei der elektronischen Gesundheitskarte Thema der Auftaktveranstaltung. Am Samstag wird unter anderem der Nachwuchspreis, der R&D Talent Award für Nachwuchswissenschaftler verliehen.

Medica: Halle 15, A11, www.medicamedia.de

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests