Deutscher Ärztetag

Sorge um Stigmatisierung von psychisch Kranken

Veröffentlicht:

FRANKFURT/MAIN. Der Ärztetag hat den BÄK-Vorstand aufgefordert, entschieden gegen die Stigmatisierung von Patienten mit psychischen Erkrankungen einzutreten.

Es sei immer wieder auffällig, dass psychische Krankheiten sowohl von privaten Krankenkassen als auch von Behörden benutzt würden, um eine Überkontrolle auch bei leichten Erkrankungen zu etablieren, heißt es in der Begründung.

Dies führe zum Beispiel dazu, dass sich im Alltag Menschen lieber vom Hausarzt als vom Psychiater oder Psychotherapeuten krankschreiben ließen, damit sie eine Trauerproblematik oder psychische Erkrankungen verheimlichen könnten - "aus Angst vor Stigmatisierung sowie beruflichen oder soziale Nachteilen". (fuh)

Mehr zum Thema

Aufholprogramm

Corona-Paket für Kinder ist aus Ärztesicht nur ein Anfang

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Keine Priorisierung mehr: Spritzen mit Corona-Impfstoff von J&J.
Update

Primär für über 60-Jährige

Corona-Vakzine von Johnson & Johnson ohne Priorisierung

Herzschutz nach Infarkt: Forscher testen auch hier neue Therapiestrategien, um etwa einer Herzinsuffizienz vorzubeugen.

Sacubitril/Valsartan

ARNI-Therapie enttäuscht bei Postinfarkt-Patienten