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100-prozentige Sicherheit gibt es nicht

Ruth NeyVon Ruth Ney Veröffentlicht:

Seit Bekanntwerden der Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer HPV-Impfung reißen die Spekulationen über die Sicherheit der Vakzine nicht ab. Dass der plötzliche Tod zweier zuvor gesunder junger Menschen besonders traurig stimmt und für Aufmerksamkeit sorgt, ist selbstverständlich.

Ebenso, dass nach solchen Vorfällen eine genaue Prüfung der Ursache erfolgt. Doch man muss dann auch fairer Weise zugeben, dass genau das geschehen ist. Weder die mit der Obduktion beauftragten Pathologen noch die Analysen des Paul-Ehrlich-Instituts haben Hinweise auf einen ursächlichen Zusammenhang der Impfung mit dem Tod der Mädchen gefunden.

Einen 100-prozentigen Ausschluss eines Zusammenhangs zu fordern als Garantie für die Sicherheit der Vakzine - also zu beweisen, dass etwas etwas nicht macht -, ist schlicht und ergreifend wissenschaftlich nicht möglich.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: HPV-Impfung: Zwischen der Hoffnung auf Krebsschutz und der Sorge um die Gesundheit

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