22-Jähriger wagte neue These für Erbkrankheit

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HAMBURG (ars). Ein erst 22 Jahre alter Doktorand hat den mit 50 000 Euro dotierten NCL-Forschungspreis erhalten. Matthew Micsenyi aus Bronx habe einen neuen Ansatz in der Ursachenforschung gefunden, teilt die NCL-Stiftung in Hamburg mit.

NCL steht für Neuronale Ceroid Lipofuszinose, eine erbliche lysosomale Speicherkrankheit, die nach Verlust von Seh-, Sprach- und Gehfähigkeit zum frühen Tod führt. Micsenyi hatte außer der Autophagozytose auch das Ubiquitin-Proteasom- System in die Pathogenese einbezogen, die bewirkt, dass die Zellen am eigenen "Müll" ersticken.

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