Direkt zum Inhaltsbereich

Zahnmedizin

526 Zähne im Mund eines Siebenjährigen gefunden

Veröffentlicht:

NEU DELHI. Eine ungewöhnlich große Zahl an Zähnen haben Ärzte im Südosten Indiens eigenen Angaben zufolge aus dem Kiefer eines Jungen herausoperiert. „Wir haben 526 Zähne in der Größenordnung von 0,1 Millimeter bis 15 Millimeter entfernt“, sagte Pratibha Ramani, Chefin der Fachabteilung im Krankenhaus Saveetha Dental College and Hospital in Chennai, am Freitag.

Alle Zähne hätten Wurzel, Krone sowie Zahnschmelz gehabt. Ramani zufolge ist dies der bisher größte dokumentierte Fund von Zähnen im Mund eines Menschen. Der Siebenjährige habe zuvor über Kieferschmerzen und Schwellungen geklagt, ohne dass die im rechten Unterkiefer versteckten und nicht sichtbaren Zähne entdeckt worden seien, sagte Ramani weiter. Demnach litt er an einem sogenannten Odontom, einer gutartigen Geschwulst, die viele rudimentäre Zähne enthalten kann. Ungewöhnlich ist jedoch die Zahl. 2014 waren einem Teenager im westindischen Mumbai nach Angaben des Krankenhauses 232 Zähne entfernt worden.

Röntgenbilder des Krankenhauses in Chennai zeigen eine Ansammlung von Zähnen. Der Junge habe nach dem Eingriff nun eine „gesunde Anzahl von 21 Zähnen“ und sei drei Tage nach der Operation entlassen worden. Der fünfstündige Eingriff erfolgte bereits am 11. Juli, wie das Krankenhaus weiter mitteilte. Das Team um Ramani habe danach aber erst einmal alle entfernten Stücke analysiert, bevor es mit dem Fund an die Öffentlichkeit ging. Die 526 Zähne hatten demnach ein Gewicht von insgesamt 200 Gramm. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Informationskampagne

Wartezimmerplakate bieten Rheuma-Wissen to go

Differenzialdiagnostik bei Enthesiopathie

Wann Sehnenbeschwerden wahrscheinlich rheumatisch bedingt sind

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Abb. 2: Schneller Wirkeintritt von Naldemedin im Vergleich zu Placebo in den Studien COMPOSE-1 und COMPOSE-2

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [15]

Opioidinduzierte Obstipation

Selektive Hemmung von Darm-Opioidrezeptoren mit PAMORA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Viatris-Gruppe Deutschland (Mylan Germany GmbH), Bad Homburg v. d. Höhe
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Update der S3-Leitlinie

Neue Empfehlung in der Sepsis-Therapie

Lesetipps
Apixaban, ein orales Antikoagulans zur Behandlung und Vorbeugung von Blutgerinnseln sowie zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern.

© Soni's / stock.adobe.com

Vergleich bei dreimonatiger Therapie-Zeit

Apixaban vs. Rivaroxaban: Welches DOAK hat das geringere Blutungsrisiko?