BVKJ-Medienpreis
Schulen und Kitas zu gesunden Orten machen: So geht das!
Positivbeispiele aus der Wirklichkeit: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen hat erneut journalistische Beiträge geehrt. Dieses Jahr wurden Projekte für Kinder ausgezeichnet, die nicht eben auf Rosen gebettet sind.
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Ausgezeichnet: Preisträgerinnnen und Preisträger des BVKJ-Medienpreises 2026 – in der Mitte BVKJ-Chef Dr. Michael Hubmann.
© BVKJ
Berlin/Köln. Ernährungskompetenz stärken, Raum für wertschätzende Begegnungen schaffen, Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen (BVKJ) hat erneut journalistische Arbeiten ausgezeichnet, die auf die Belange von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen.
Dieses Jahr standen Beiträge im Mittelpunkt, die zeigen, wie Kitas und Schulen zur Förderung der Kinder- und Jugendgesundheit beitragen. Die Schirmherrschaft hatte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) übernommen.
Als Medienpartner begleitete die Ärzte Zeitung Politik & Debatte den Medienpreis. Vergeben wurden die Auszeichnungen vergangenen Freitag im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin, an der rund 100 Gäste teilnahmen.
Gesundheitsförderung in Kita und Schule
BVKJ-Medienpreis 2026: „Wir wollen bewusst Positivbeispiele zeigen“
BVKJ-Präsident Dr. Michael Hubmann erklärte, mit dem diesjährigen Schwerpunkt knüpfe der Berufsverband unmittelbar an den „Pakt für Kindergesundheit“ an. Initiatoren der Aktion sind – außer dem BVKJ – die Krankenkasse DAK Gesundheit und die CSU-Fraktion im bayerischen Landtag. Ein Anliegen ist es, Schulen und Kitas zu „Orten der Gesundheitsförderung“ zu machen. Positivbeispiele dafür liefern auch die mit dem BVKJ-Medienpreis 2026 prämierten Beiträge:
- In der Kategorie Print/Online wurde Lea Schönborn für ihren Artikel „Das passiert, wenn eine Schule Beziehungen über Prüfungen stellt“, erschienen am 25. Juni 2025 im Magazin „Krautreporter“, ausgezeichnet. Am Beispiel der Anne-Frank-Gesamtschule Duisburg zeigt Schönborn, wie schulische Kultur, die auf Vertrauen und wertschätzenden Beziehungen zwischen Lehrkräften und Schülern fußt, sowohl das Wohlbefinden der Kinder als auch ihre Lern- und Leistungsentwicklung nachhaltig stärkt.
- In der Kategorie Hörfunk, Podcast, Social Media wurde Bettina Mittelstraß für ihr Musikfeature „‘Schostakowitsch Moves‘ - Warum Duisburger Brennpunktschulen seit 15 Jahren auf klassische Musik setzen“ ausgezeichnet, das am 14. Februar 2025 auf „BR Klassik“ ausgestrahlt wurde. Das Feature zeigt eindrucksvoll, wie musikalische Bildungsprojekte in Duisburg-Marxloh Kindern aus einem sozial benachteiligten Umfeld neue kulturelle Zugänge eröffnen, Gemeinschaft fördern und Orientierung im Alltag geben.
- Ebenfalls in der Kategorie Hörfunk, Podcast, Social Media wurde Birte Gernhardt für eine Episode ihres „Weltverbesserer“-Podcasts „ACKER – Wertschätzung wächst mit“ ausgezeichnet, die am 25. November 2025 erschienen ist. Die Episode zeigt, wie die Bildungsprogramme der Initiative ‚ACKER‘ in Kitas und Schulen die Gesundheit und Ernährungskompetenz von Kindern stärken, indem sie ihnen durch eigenes Gärtnern einen unmittelbaren Zugang zu Lebensmitteln und Ernährungswissen ermöglichen.
- Vergeben wurde zudem der Förderpreis für Pädiater*innen für Kinder in Krisenregionen. Gewürdigt wird damit der humanitäre Einsatz von Pädiaterinnen und Pädiatern im Ausland. Dieses Jahr wurden die Kinder- und Jugendärztin Dr. Judith Lindert aus Rostock sowie Dr. Zaitun Bokhary, Kinderchirurgin aus Tansania, für ihr ‚TINY-Tanzania‘-Projekt zur Behandlung von Gastroschisis ausgezeichnet. Das mit 5.000 Euro dotierte Fördergeld, gestiftet von der InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH, unterstützt die Weiterentwicklung des Projekts. (hom)








