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Adjuvante Cisplatin-Therapie punktet bei Bronchial-Ca

NEU-ISENBURG (ple). Patienten mit Bronchial-Krebs haben durch eine Cisplatin-basierte adjuvante Chemotherapie zusätzlich zur operativen Entfernung des Tumors einen Überlebensvorteil. Das bestätigen die Ergebnisse einer Meta-Analyse von Daten der fünf größten Studien zu dieser Therapieform.

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Vorgestellt wurden die Ergebnisse der mit LACE (Lung Adjuvant Cisplatin Evaluation) bezeichneten Meta-Analyse bei der Jahrestagung der US-Gesellschaft für Klinische Onkologie in Atlanta. Es wurden Daten von über 4500 Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchial-Ca ausgewertet.

In den Studien wurde geprüft, ob Patienten länger leben, wenn sie zusätzlich zur Op eine Cisplatin-basierte Chemotherapie oder eine Bestrahlung erhalten. Die Nachbeobachtungsdauer betrug durchschnittlich fünf Jahre.

Wie Dr. Jean-Pierre Pignon und seine Kollegen aus Villejuif in Frankreich berichteten, lag die Überlebensrate in der Gruppe der Patienten, die eine adjuvante Chemotherapie erhielten, mit 48,8 Prozent etwa fünf Prozentpunkte höher als in der Vergleichsgruppe ohne Chemotherapie. Am effektivsten war die Therapie mit Cisplatin plus Vinorelbin.

Die Cisplatin-basierte adjuvante Chemotherapie nützt der Meta-Analyse zufolge vor allem Patienten in den Stadien II und IIIA, wenn also Lymphknoten bereits befallen, aber noch keine Metastasen vorhanden sind.

Möglicherweise schade dagegen der Auswertung zufolge eine adjuvante Chemotherapie Patienten im Frühstadium IA, wenn noch keine Lymphknoten befallen sind, so die französischen Onkologen.

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