Direkt zum Inhaltsbereich

Ärzte-Rat in Ernährungsfragen ist glaubwürdig

DRESDEN (dür). Wenn es um Fragen der Ernährung geht, gewinnen in Sachsen zwar Radio, Fernsehen und Zeitschriften als Quelle der Information an Bedeutung hinzu. Doch drittwichtigste Informationsquelle ist der Arzt vor Freunden/Bekannten, Apothekern und Kassen.

Veröffentlicht:

Geht es aber um die Glaubwürdigkeit der Information nehmen Ärzte unangefochten die Spitzenposition ein. Zu diesem Ergebnis kommt die zweite sächsische Verzehrstudie, für die etwa 1400 Erwachsene und Kinder ihr Ernährungsverhalten protokolliert haben. Dabei wurde auch erhoben, wo sich die Menschen über gesunde Ernährung informieren.

65 Prozent nannten den Arzt, 70 bis 75 Prozent gaben Zeitschriften/Illustrierte, Radio und Fernsehen an. Beim Apotheker erkundigen sich 55 Prozent und bei Krankenkassen 50 Prozent. Letztere haben jedoch im Vergleich zur ersten Erhebung 1999 stärker an Einfluß in Ernährungsfragen gewonnen.

Doch auch vom Arzt lassen sich heute zehn Prozent mehr der Befragten beraten als vor sechs Jahren. Als Informationsmedium deutlich zugelegt hat auch das Internet, das inzwischen beim Thema Ernährung für 20 Prozent der Sachsen wichtig ist. Acht Prozent halten die dort gewonnenen Infos für glaubwürdig.

Was die Glaubwürdigkeit der Information angeht, haben Ärzte ihre Spitzenstellung auf Platz eins behaupten können und sogar noch ausgebaut. Ihnen folgen auf Platz zwei Apotheker.

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Von ungefährlich bis akut lebensbedrohlich

Leitsymptom Dyspnoe: So geht’s rasch zur richtigen Diagnose

Primäre und sekundäre Formen

Immundefekte erkennen: So klappt’s in der Praxis

Lesetipps
Seltene Erkrankungen haben ihren Namen nicht umsonst. Zählt man sie jedoch alle zusammen, so sind es etwa 8.000 Erkrankungen mit rund 4 Millionen Betroffenen in Deutschland.

© Orawan / stock.adobe.com

Oft langer Weg bis zur Diagnose

Wie Sie Patienten mit seltenen Erkrankungen früher erkennen

Eine Frau sitzt im bett und hustet.

© Sonja Monstein / stock.adobe.com

Fehlerhaftes Immunsystem

So unterscheiden sich primäre und sekundäre Immundefekte