Ärzte in Berlin für höhere Vergütung der Akupunktur

BERLIN (ami). Bei den Akupunktur-Ärzten in Berlin regt sich Unmut über die Vergütung der Ersatzkassen. Eine vorläufige Vereinbarung zwischen den Kassen und der KV Berlin sieht einen Punktwert von 3,96 Cent vor.

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Damit bleiben die Ersatzkassen unter dem Punktwert von 4,3 Cent, der mit den Innungs- und Betriebskrankenkassen in Berlin vereinbart wurde. "Das ist sehr ärgerlich, zumal die Ersatzkassen bisher bei Modellvorhaben ein fast doppelt so hohes Honorar für die Akupunktur akzeptiert hatten", sagt der Hausarzt Dr. Axel Wiebrecht, der in seiner Praxis auch Akupunktur anbietet.

Mehr als 35 Euro sind bislang für Akupunkturleistungen in den Modellvorhaben an die Ärzte geflossen. Mit dem neu vereinbarten Punktwert wären es für Ersatzkassenpatienten nach Wiebrechts Berechnung nur noch 19 Euro. Die Berliner Akupunkteure fordern deshalb, dass die Akupunktur von den Ersatzkassen mit 5,11 Cent pro Punkt vergütet wird, sodass für eine Behandlung rund 24 Euro fällig werden.

Die Ärzte haben die KV Berlin in einer Resolution zu Nachverhandlungen mit den Kassen aufgefordert. Zudem bauen die Akupunkteure derzeit ein Netzwerk auf, das notfalls abgestimmte Aktionen ermöglichen soll. Im Gespräch ist unter anderem, ob Akupunktur für Ersatzkassenpatienten zeitweise eingeschränkt angeboten wird.

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