Ärzte in Berlin für höhere Vergütung der Akupunktur

BERLIN (ami). Bei den Akupunktur-Ärzten in Berlin regt sich Unmut über die Vergütung der Ersatzkassen. Eine vorläufige Vereinbarung zwischen den Kassen und der KV Berlin sieht einen Punktwert von 3,96 Cent vor.

Veröffentlicht:

Damit bleiben die Ersatzkassen unter dem Punktwert von 4,3 Cent, der mit den Innungs- und Betriebskrankenkassen in Berlin vereinbart wurde. "Das ist sehr ärgerlich, zumal die Ersatzkassen bisher bei Modellvorhaben ein fast doppelt so hohes Honorar für die Akupunktur akzeptiert hatten", sagt der Hausarzt Dr. Axel Wiebrecht, der in seiner Praxis auch Akupunktur anbietet.

Mehr als 35 Euro sind bislang für Akupunkturleistungen in den Modellvorhaben an die Ärzte geflossen. Mit dem neu vereinbarten Punktwert wären es für Ersatzkassenpatienten nach Wiebrechts Berechnung nur noch 19 Euro. Die Berliner Akupunkteure fordern deshalb, dass die Akupunktur von den Ersatzkassen mit 5,11 Cent pro Punkt vergütet wird, sodass für eine Behandlung rund 24 Euro fällig werden.

Die Ärzte haben die KV Berlin in einer Resolution zu Nachverhandlungen mit den Kassen aufgefordert. Zudem bauen die Akupunkteure derzeit ein Netzwerk auf, das notfalls abgestimmte Aktionen ermöglichen soll. Im Gespräch ist unter anderem, ob Akupunktur für Ersatzkassenpatienten zeitweise eingeschränkt angeboten wird.

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Eine Ärztin zeigt einer Patientin eine Kanüle.

© Angelov / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)

Vierte Säule

Diese Impfungen sind wichtig für die kardiovaskuläre Prävention

Drei Frauen machen zusammen Bauchmuskelübungen auf Yogamatten.

© karelnoppe - stock.adobe.com

S3-Leitlinie Mammakarzinom

Brustkrebs: So viel Sport ist empfehlenswert