Suchtkrankheiten

"Alltags-Doping" ist immer stärker verbreitet

Veröffentlicht: 01.10.2007, 08:00 Uhr

MÜNCHEN (sto). Ein veränderter Lebensstil und hohe Leistungserwartungen führen dazu, dass immer mehr Menschen "Alltags-Doping" betreiben.

Dazu würden leider nicht nur Medikamente oder Aufputschmittel verwendet, so der Vizepräsident der Bayerischen Landesärztekammer Dr. Max Kaplan. Auch durch Arbeits-, Kauf- oder Spielsucht werde zunehmend der Realität entflohen.

Dieser Bereich der Verhaltenssüchte müsse daher bei der Suchtprävention ebenfalls berücksichtigt werden, forderte Kaplan beim Suchtforum 2007 in München, zu dem auch die Landesärztekammer eingeladen hatte. Allerdings fehle es für diese Art von Süchten in der Gesellschaft noch weitgehend an Problembewusstsein.

Mehr zum Thema

Ost-West und Süd-Nord

Ungesunder Lebensstil teilt Deutschland

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Studie mit schwer Erkrankten

Plasmaspende als Therapie bei COVID-19?

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

„ÄrzteTag“-Podcast

Was die Corona-Pandemie für Krisenregionen bedeutet

Warum die Krebsrate bei jungen Menschen steigt

Präventionsdefizit

Warum die Krebsrate bei jungen Menschen steigt

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden