Direkt zum Inhaltsbereich

Alte brauchen 800 bis 1200 mg Kalzium pro Tag

MÜNCHEN (sto). Um das Risiko für Knochenfrakturen bei älteren Menschen zu reduzieren, sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D geachtet werden. Daran hat Dr. Alexandra Öffner aus München erinnert.

Veröffentlicht:

Täglich sollten 800 bis 1200 Milligramm Kalzium aufgenommen werden. Als geeignete Kalziumlieferanten nannte Öffner bei einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema "Anti-Aging und Gesundheit" Milch, Molkereiprodukte, Grünkohl, Broccoli, Lauch und kalziumhaltige Mineralwässer (>150 mg/Liter).

Wer Milch nicht vertrage, könne auch mit Kalzium angereicherte Fruchtsäfte nehmen, so Öffner. Die Vitamin-D-Zufuhr sollte bei älteren Menschen fünf Mikrogramm pro Tag betragen, sagte Öffner. Lebensmittel mit hohem Vitamin-D-Gehalt sind etwa Hering, Lachs, Sardinen und Steinpilze.

Wer gesund altern will, sollte auch auf sein Gewicht achten. Die höchste Lebenserwartung bestehe bei einem BMI von 20 bis 25, sagte Öffner. Eine Gewichtsreduktion solle auf jeden Fall bei einem BMI >30 empfohlen werden sowie bei einem BMI zwischen 25 und 30, wenn bereits Gesundheitsstörungen vorliegen, die durch Übergewicht bedingt sind.

Therapieziel solle die Reduktion des Körpergewichts um 0,5 bis 1 kg pro Woche sein. Um das reduzierte Gewicht langfristig zu halten, empfahl Öffner eine mäßig kalorienreduzierte Kost mit einer Kalorienzufuhr von weniger als 1000 kcal.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Fünf-Jahres-Daten publiziert

Kniegelenkarthrose: Stoßdämpfer hilft wohl, die Knie-TEP zu verzögern

Das könnte Sie auch interessieren
Geldschein, teilweise bedeckt von Stethoskop

© photocrew / stock.adobe.com

Kostenstrukturanalyse

Privatanteil an den Einnahmen geht leicht zurück

Logo Beyond Imaging

© Beyond

Beyond Imaging

KI-gestützte Prostata- und Kopf-MRT

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Logo Diagnostic Results

© Diagnostic Results

Bioeksen

Molekulare PCR-Diagnostik am PoC

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

© APOGEPHA Arzneimittel GmbH | Generated by AI

Überaktive Blase

Interdisziplinäres Patienten-Management – ein Praxisleitfaden

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: APOGEPHA Arzneimittel GmbH, Dresden
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Mikrobiomforschung

Atemwegs-Dysbiose befeuert Lungenerkrankungen

Weniger Spätkomplikationen

Frühe HbA1c-Kontrolle zahlt sich aus

Lesetipps