Asthma/COPD

Angst raubt COPD-Patienten Luft zum Atmen

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (wst). Angst vor Atemnot ist für COPD-Patienten ein schlechter Ratgeber, hat Dr. Florian Fuchs von der Universitätsklinik Erlangen auf einer Veranstaltung von Novartis in München gesagt. Denn wer Angst hat, neigt zur Tachypnoe, die bei obstruierten und emphysematischen Atemwegen Überblähung und Luftnot akut verstärkt. Damit nimmt die Angst noch mehr zu.

Angst vor Atemnot kann aber nicht nur akut, sondern auch längerfristig den Teufelskreis COPD vorantreiben, sagte Fuchs. Denn wer diese Angst habe, versuche Situationen zu vermeiden, in denen ihm die Luft knapp wird. Physische Alltagsbelastungen werden weit mehr als nötig reduziert. Und dadurch sinkt die Schwelle, ab der eine angstmachende Dyspnoe auftritt, immer weiter.

Dem Patienten sollte daher vermittelt werden, wie diese Abwärtsspirale durch atemerleichternde Medikamente und Techniken, Angstbewältigungsstrategien sowie ein individuell angepasstes körperliches Training gestoppt werden könne.

Mehr zum Thema

Fortbildung

Allergo Update auch als Livestream

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Teilnehmerin einer Protestkundgebung der Initiative „Querdenken“ im Mai 2020 in Stuttgart: Die großen Erfolge der Impfkampagne gegen Polio sind im kollektiven Gedächtnis der meisten Deutschen nicht mehr präsent.

Gastbeitrag Dr. Jürgen Bausch

Wir sind Opfer unseres eigenen Impferfolgs